EcoFlow DELTA Pro 3 im Datencheck 2026

Veröffentlicht: 26. September 2026 · Autor: Florian Schröder

Die kurze Antwort: Die EcoFlow DELTA Pro 3 speichert 4.096 Wh, leistet 4.000 W dauerhaft (8.000 W Spitze), wiegt 51,5 kg; mit Faktor 0,85 bleiben rund 3.482 Wh nutzbar. Solar: 2.600 W, getrennt auf 1.600 W und 1.000 W, es gilt die Einzelgrenze. Der Vorgänger DELTA Pro ist beim Hersteller in allen sieben Kaufvarianten ausverkauft (Stand 17.09.2026), also kein Neukauf; seine 3.600-Wh-Zusatzakkus bleiben an der DELTA Pro 3 freigegeben.

Das Wichtigste in Kürze:

  • DELTA Pro 3: 4.096 Wh, 4.000 W Dauerleistung, 8.000 W Spitze, 51,5 kg, LFP mit 4.000 Zyklen bis 80 % Kapazität.
  • Nutzbar mit Planungsfaktor 0,85: rund 3.482 Wh; im Ausbau auf 12 kWh rund 10.200 Wh.
  • Solar-Eingang 2.600 W gesamt, aber nur 1.600 W am Hochvolt- und 1.000 W am Niedervolt-Anschluss.
  • Netzladung 0 auf 80 % in einer Stunde, Solarladung 1,5 Stunden auf 80 %, kombiniert bis 7.000 W.
  • EcoFlow nennt 30 dB bei 2.000 W, 10 ms Umschaltzeit, IP65-Batteriepack (das Hauptgerät selbst nur IP20) und 5 Jahre Garantie.
  • Vorgänger DELTA Pro: 3.600 Wh bei circa 45 kg – beim Hersteller in allen 7 Varianten ausverkauft (17.09.2026), damit derzeit keine Kaufoption.
Transparenz: Dieser Beitrag ist ein Herstellerdaten-Vergleich, kein eigener Labor- oder Langzeittest. Datenstand: 17. September 2026. Zitierte Fremdmessungen sind mit Quelle und Datum ausgewiesen; eigene Messungen liegen nicht vor.
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Welche technischen Daten nennt EcoFlow für die DELTA Pro 3?

Die EcoFlow DELTA Pro 3 ist eine erweiterbare Powerstation der 4-Kilowattstunden-Klasse, also ein Speichersystem für standortnahe Ersatzstromversorgung statt für den Transport. Sie ist der Nachfolger der DELTA Pro und liegt unter der DELTA Pro Ultra, für die EcoFlow im eigenen Vergleichsartikel 6.900 W Dauerleistung, 6 kWh Basiskapazität und einen Ausbau bis 30 kWh nennt. Mit 51,5 kg ist die DELTA Pro 3 kein Tragegerät: EcoFlow liefert sie mit Griffen und Rollen aus, der Transport bleibt aber eine Zwei-Personen-Aufgabe oder eine Sache der Sackkarre.

Der Vorgänger steht in derselben Tabelle, aber nicht als Kaufoption: Auf der deutschen EcoFlow-Produktseite ist die DELTA Pro am 17. September 2026 in allen sieben Kaufvarianten ausverkauft, vom Einzelgerät bis zum Bündel mit Zusatzakku; die Seite bietet nur noch eine E-Mail-Benachrichtigung an. Dasselbe gilt für alle sechs Varianten des passenden 3.600-Wh-Zusatzakkus. Wir führen die Daten trotzdem mit, weil Restbestände im Handel auftauchen und weil sehr viele Leser das ältere Gerät schon besitzen – als Neukauf empfehlen wir es nicht.

Datenblatt EcoFlow DELTA Pro 3 gegen EcoFlow DELTA Pro, jede Zeile auf gleicher Bezugsgröße bewertet – Herstellerangaben aus den Spezifikationstabellen und Hersteller-FAQ der offiziellen deutschen Produktseiten, Werte und Lieferbarkeit abgerufen am 17. September 2026. Die Dichtewerte sind Nennkapazität beziehungsweise Nenndauerleistung geteilt durch das Herstellergewicht. Die Spalte „Vorteil“ wertet nur Zeilen, deren beide Angaben dieselbe Bezugsgröße haben.
Merkmal DELTA Pro 3 (aktuell) DELTA Pro (Vorgänger)
beim Hersteller ausverkauft, Stand 17.09.2026
Vorteil
Nennkapazität 4.096 Wh 3.600 Wh DELTA Pro 3
Zellchemie LFP (LiFePO4) LFP Gleichstand
AC-Ausgang 5 Ausgänge, 4.000 W max. (Spitze 8.000 W) 4 Steckdosen, 230 V/16 A, 3.600 W insgesamt (Spitze 7.200 W) DELTA Pro 3
X-Boost bis 6.000 W bis 4.500 W DELTA Pro 3
Lebenszyklen 4.000 Zyklen bis 80 % Kapazität, laut EcoFlow „etwa 11 Jahre“ täglichen Gebrauchs (geprüft bei 0,5C und 25 °C) 3.500 Zyklen bis 80 % Kapazität; 6.500 Zyklen bis 50 % Kapazität DELTA Pro 3
Nettogewicht 51,5 kg circa 45 kg (Herstellerangabe „Ca. 99 lbs/45 kg“) DELTA Pro (leichter)
Energiedichte (berechnet) 79,5 Wh/kg 80,0 Wh/kg Gleichstand innerhalb der Gewichtsrundung
Leistungsdichte (berechnet) 77,7 W/kg 80,0 W/kg DELTA Pro (außerhalb der Rundung)
Solar-Ladeeingang 2.600 W an zwei Anschlüssen: 30–150 V/15 A bis 1.600 W und 11–60 V/20 A bis 1.000 W 1.600 W, 11–150 V, 15 A (ein Anschluss) DELTA Pro 3
AC-Ladeeingang 200–240 V, 12,5 A, 2.900 W max. 2.900 W max., 230 V, 12,5 A Gleichstand
Netzladung laut Hersteller 0 auf 80 % in einer Stunde „Netzstromaufladung in 2,7 Stunden“; Fußnote derselben Seite: 1,9 Std. bei 2.900 W (internationale Version), 2,7 Std. bei 1.800 W und 1,8 Std. bei 3.000 W (US-Version) nicht vergleichbar: 80 % gegen 100 %
Solar-Ladezeit laut Hersteller 1,5 Stunden auf 80 % (Herstellerangabe; kein Wert für 100 %) 3,5 Stunden mit Solar (1.600 W), volle Ladung laut Produktseite nicht vergleichbar: 80 % gegen 100 %
Weitere Ladewege Netz, Solar, Kfz (12 V/8 A, 48 V/20 A), Generator; kombiniert bis 7.000 W Netz, Solar, EV-Ladestation (1,7 Std. bei 3.400 W), AC plus Solar (1,9 Std. bei 3.000 W), Smart-Home-Modul, Kfz, Generator; mit Zusatzakku kombiniert bis 6.500 W DELTA Pro 3
Umschaltzeit Notstrom Nahtloser Übergang in nur 10 ms, als Geräteangabe geführt 20 ms laut EcoFlow für die über das Smart Home Panel geführten Stromkreise; eine geräteeigene Umschaltzeit nennt die Produktseite nicht DELTA Pro 3, aber verschiedene Systemebenen
Geräuschpegel 30 dB bei 2.000 W (Herstellerangabe, kein Wert für 4.000 W Dauerlast) auf der deutschen Produktseite kein Dezibelwert in Feature-Liste oder Spezifikationstabelle DELTA Pro 3 (einzige bezifferte Angabe)
Schutzart Batteriepack IP65, versiegelt gegen Stöße, Wasser, Staub und Feuer; Hauptgerät laut Hersteller-FAQ nicht wasser- und staubdicht (IP20) keine IP-Kennzeichnung auf der deutschen Produktseite DELTA Pro 3 (einzige bezifferte Angabe)
Ausbau je Einheit bis zu 12 kWh (zwei Zusatzbatterien à 4.096 Wh, je 33 kg) bis zu 10,6 kWh laut Zusatzakku-Produktseite (zwei Zusatzakkus à 3.600 Wh) DELTA Pro 3
Ausbau im Mehr-Geräte-Verbund von EcoFlow nicht beziffert bis 25 kWh und 7.200 W mit zwei Geräten plus Zusatzakkus und Smart Generator am Smart Home Panel DELTA Pro
Garantie 5 Jahre laut Produktseite keine Garantiedauer in Jahren auf der Produktseite; beworben wird eine „Lebensdauer von bis zu 10 Jahren“ DELTA Pro 3
Lieferbarkeit beim Hersteller (17.09.2026) 4 von 16 Kaufvarianten sofort verfügbar 0 von 7 Kaufvarianten verfügbar – ausverkauft DELTA Pro 3
Angebot Preis bei Amazon prüfen* kein Kauflink: beim Hersteller in allen Varianten ausverkauft (17.09.2026) –

Datenbasis sind die offiziellen deutschen Produktseiten beider Generationen, die Zusatzakku-Seite und ein EcoFlow-eigener Vergleichsartikel (alle Quell-URLs unten unter „Primärquellen und Datenstand“). Technische Werte und Bestellstatus abgerufen am 17. September 2026. Den Bestellstatus haben wir doppelt geprüft: sichtbarer Schaltflächentext im Shop und das Feld availability in den strukturierten Produktdaten derselben Seite. Ergebnis: DELTA Pro 3 vier Varianten „InStock“, DELTA Pro sieben von sieben „OutOfStock“.

DELTA Pro 3 oder DELTA Pro – lohnt der Wechsel?

Der Wechsel ist 2026 keine echte Wahl mehr, sondern eine Nachfolgefrage: Als Neukauf ist die DELTA Pro beim Hersteller nicht mehr zu haben. Wer trotzdem wissen will, was die neue Generation sachlich besser macht, bekommt sie Zeile für Zeile – und zwar auf gleicher Bezugsgröße. Genau daran scheitern die meisten Generationenvergleiche: Die vielzitierten 25 kWh der alten DELTA Pro sind kein Wert für ein Gerät, sondern für zwei Geräte samt Zusatzakkus und Smart Generator am Smart Home Panel. Pro Einheit steht es 12 kWh gegen 10,6 kWh – und damit gewinnt die neue Generation auch beim Ausbau.

Zwei Generationen, gleiche Transportökonomie – was sich wirklich geändert hat

Transportökonomie meint hier, wie viel Energie und wie viel Leistung ein Gerät pro Kilogramm mitbringt – die Kennzahl, die entscheidet, ob man ein Gerät noch trägt oder nur noch rollt. Weil EcoFlow für beide Generationen ein Gewicht ausweist, lässt sich der Generationensprung ausrechnen, und das Ergebnis ist der interessanteste Befund dieses Datenchecks: Kapazität und Leistung sind gewachsen, das Gewicht aber im gleichen Maß – pro Kilogramm steht die neue Generation damit nicht besser da.

Transportökonomie EcoFlow DELTA Pro (2022) gegen DELTA Pro 3 (2024) – eigene Berechnung aus den Herstellerangaben Kapazität, Dauerleistung und Nettogewicht der offiziellen deutschen Produktseiten, abgerufen am 17. September 2026.
Kennzahl DELTA Pro (3.600 Wh / 3.600 W / ca. 45 kg) DELTA Pro 3 (4.096 Wh / 4.000 W / 51,5 kg) Veränderung
Nennkapazität 3.600 Wh 4.096 Wh +496 Wh, also +13,8 %
AC-Dauerleistung 3.600 W 4.000 W +400 W, also +11,1 %
Nettogewicht circa 45 kg 51,5 kg +6,5 kg, also +14,4 %
Energiedichte 80,0 Wh/kg 79,5 Wh/kg −0,5 Wh/kg, also −0,6 %
Leistungsdichte 80,0 W/kg 77,7 W/kg −2,3 W/kg, also −2,9 %

Rechenweg, damit das nachprüfbar bleibt: 3.600 Wh geteilt durch 45 kg ergeben 80,0 Wh/kg, 4.096 Wh geteilt durch 51,5 kg ergeben 79,53 Wh/kg. Bei der Leistung stehen 3.600 W durch 45 kg gleich 80,0 W/kg gegen 4.000 W durch 51,5 kg gleich 77,67 W/kg. Wichtige Einschränkung: EcoFlow gibt das Gewicht der DELTA Pro als „Ca. 99 lbs/45 kg“ an, also gerundet. Die 0,6 Prozent Unterschied bei der Energiedichte liegen damit innerhalb der Rundung der Quelle – belastbar ist deshalb nicht die Aussage „schlechter geworden“, sondern „in zwei Generationen und zwei Jahren beim Gewicht-pro-Wattstunde stehen geblieben“. Die 2,9 Prozent bei der Leistungsdichte liegen außerhalb der Rundungstoleranz.

Was das für die Kaufentscheidung heißt

Für die Kaufentscheidung heißt das: Die DELTA Pro 3 ist stärker und größer, aber nicht mobiler – wer von der alten Generation wechselt, bekommt mehr Energie, nicht leichtere Energie. Der Fortschritt steckt in Elektronik und Ladewegen. EcoFlow selbst fasst das auf der Produktseite so zusammen: „Im Vergleich zu DELTA Pro ist DELTA Pro 3 wesentlich leiser, verfügt über eine höhere Kapazität, eine bessere Ladeeffizienz und Mobilität, sowie ein platzsparendes Zusatzbatteriedesign.“ Bei der Mobilität ist das aus den Gewichtsdaten nicht ableitbar. Sachlich gewinnt die DELTA Pro 3 jede Zeile, die auf gleicher Bezugsgröße vergleichbar ist; der einzige belegbare Vorteil der alten Generation ist der Mehr-Geräte-Verbund bis 25 kWh, für den EcoFlow zwei Geräte, zwei Zusatzakkus, einen Smart Generator und das Smart Home Panel voraussetzt – und der auf einem Gerät aufbaut, das beim Hersteller ausverkauft ist. Wer mehr als 12 kWh an einer Einheit braucht, landet deshalb nicht beim Vorgänger, sondern bei der DELTA Pro Ultra, für die EcoFlow 6 kWh Basiskapazität und bis zu 30 kWh Ausbau nennt. Wie sich die Energiedichte im gesamten Feld einordnet, zeigt unser Powerstation-Vergleich mit Energiedichte.

Du besitzt schon eine DELTA Pro? Was mit deinen Zusatzakkus passiert

Kompatibilität heißt hier: Ob ein Zusatzakku der alten Generation am neuen Gerät als Speicher mitläuft. EcoFlow sagt das ausdrücklich zu. In der Spezifikationstabelle der DELTA Pro 3 steht als Zeile zum Zusatzakku: „Unterstützt bis zu zwei DELTA Pro 3 Intelligente Zusatzbatterien / DELTA Pro Intelligente Zusatzbatterien“. Die Hersteller-FAQ derselben Seite führt unter den kompatiblen Produkten der DELTA-Pro-Serie die „EcoFlow DELTA Pro Intelligente Zusatzbatterie“ und die „EcoFlow DELTA Pro Fernbedienung“ auf – mit einer Bedingung im selben Satz: „Bitte beachten Sie, dass alle Geräte auf die neueste Firmware-Version aktualisiert werden müssen, um Kompatibilität zu gewährleisten.“

Damit ist die Frage „wann genügt die alte DELTA Pro noch“ ehrlich beantwortbar. Als Neukauf: gar nicht mehr, weil beim Hersteller keine der sieben Varianten lieferbar ist und auch der 3.600-Wh-Zusatzakku in allen sechs Varianten ausverkauft ist – wer heute noch ausbauen will, ist auf Restbestände und Gebrauchtmarkt angewiesen. Als Bestandsgerät dagegen sehr wohl: 3.600 Wh, 3.600 W Dauerleistung, 7.200 W Spitze und 3.500 Zyklen bis 80 % Restkapazität sind keine Werte, die einen Austausch erzwingen. Drei Punkte sind für Bestandsbesitzer entscheidend:

  • Vorhandene 3.600-Wh-Zusatzakkus bleiben nutzbar – an der DELTA Pro 3 sind bis zu zwei davon laut Datenblatt zugelassen, Firmware-Stand vorausgesetzt. Ein Umstieg entwertet die Investition in die Akkus also nicht. Eine Einschränkung nennt EcoFlow in derselben Hersteller-FAQ: Werden alte und neue Zusatzbatterie gemischt an der DELTA Pro 3 betrieben, kommt es „aufgrund der unterschiedlichen Kapazitäten … zu einem gewissen SOC-Ungleichgewicht“ (abgerufen am 18. September 2026).
  • Der Ausbaupfad kehrt sich um. Neue Zusatzakkus gibt es beim Hersteller nur noch für die DELTA Pro 3 (4.096 Wh, 33 kg je Batterie). Wer die Kapazität seiner alten DELTA Pro erweitern will, kauft entweder Restbestände oder wechselt die Basiseinheit.
  • Kein Austausch aus Sorge um die Zellen. 3.500 Zyklen bis 80 % Restkapazität entsprechen bei täglich einem vollen Zyklus knapp zehn Jahren. Der Wechselgrund wäre Leistung oder Solar-Eingang, nicht Alterung.

Eine Warnung, die in vielen Texten zur Baureihe steht, gilt hier ausdrücklich nicht: Sie betrifft die DELTA-2-Generation, deren Akkus modellgenau geprüft werden müssen. Welche EcoFlow-Modelle aktuell geführt werden, steht im EcoFlow-Modellüberblick.

Wie lange läuft die DELTA Pro 3 bei welcher Last?

Nutzbare Energie liegt unter der Nennkapazität. Wir rechnen mit 85 Prozent: 4.096 Wh mal 0,85 ergeben rund 3.482 Wh Planungsenergie, im Ausbau auf 12 kWh entsprechend rund 10.200 Wh. Das ist die Klasse, in der auch Großverbraucher rechnerisch länger als eine Stunde laufen. Alle Werte sind Planungsrechnungen mit konstanter Last, keine Messungen: Taktbetrieb, Anlaufströme und Temperatur verändern das Ergebnis. Warum 85 Prozent: Zwei veröffentlichte Messreihen finden bei mittleren und hohen Lasten 95 bis 97 Prozent, bei sehr kleiner Dauerlast (120 W) rund 81 Prozent und im Mischbetrieb rund 88 Prozent – der Faktor ist für Dauerlasten also konservativ (Einzelwerte und Quellen weiter unten).

Rechnerische Laufzeiten EcoFlow DELTA Pro 3 bei 85 Prozent nutzbarer Nennkapazität (4.096 Wh × 0,85 = 3.482 Wh), zusätzlich im erweiterten 12-kWh-System (12.000 Wh × 0,85 = 10.200 Wh). Planungswerte, keine Messwerte. Datenstand 17. September 2026.
Verbraucher Annahme DELTA Pro 3
3.482 Wh nutzbar
mit Erweiterung auf 12 kWh
10.200 Wh nutzbar
WLAN-Router und Modem 15 W Dauerlast ca. 232,1 Stunden ca. 680,0 Stunden
Gasheizung mit Umwälzpumpe 45 W Dauerlast ca. 77,4 Stunden ca. 226,7 Stunden
Kompressor-Kühlbox im Taktbetrieb 45 W Dauerlast ca. 77,4 Stunden ca. 226,7 Stunden
Notebook mit Netzteil 65 W Dauerlast ca. 53,6 Stunden ca. 156,9 Stunden
Kühlschrank, Mittelwert über den Tag 80 W Dauerlast ca. 43,5 Stunden ca. 127,5 Stunden
Gefriertruhe, Mittelwert über den Tag 120 W Dauerlast ca. 29,0 Stunden ca. 85,0 Stunden
Mikrowelle 800 W Dauerlast ca. 4,4 Stunden ca. 12,8 Stunden
Heizlüfter 1.500 W Dauerlast ca. 2,3 Stunden ca. 6,8 Stunden

Die Rechnung zeigt, warum diese Klasse für Ersatzstrom gekauft wird: Zwei Dauerlasten, die im Blackout wirklich zählen, summieren sich auf 125 W – 80 W Kühlschrank plus 45 W Heizungspumpe. Aus 3.482 Wh ergibt das rechnerisch rund 27,9 Stunden, im Ausbau auf 10.200 Wh rund 81,6 Stunden. Ein Heizlüfter mit 1.500 W dagegen leert das Gerät in rund 2,3 Stunden – elektrisches Heizen ist auch mit 4 kWh keine Dauerlösung. Details zur Heizungsabsicherung stehen in unserem Ratgeber zur Powerstation für die Heizungspumpe, die Rechenlogik im Ratgeber Wattstunden richtig dimensionieren.

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Kann die DELTA Pro 3 ein Haus versorgen?

Hausversorgung heißt hier: feste Einbindung in Hausstromkreise, nicht Verlängerungskabel aus dem Gerät. EcoFlow bewirbt das ausdrücklich – „Schließen Sie die EcoFlow DELTA Pro 3 direkt an die Stromkreise Ihres Hauses an“ – nennt im selben Abschnitt aber die Bedingung: „Wichtig: Der manuelle Transferschalter muss von einer zertifizierten Elektrofachkraft installiert werden. Alle Installationskosten trägt die Käuferperson.“ Technisch trägt das Gerät 4.000 W Dauerlast und schaltet laut Hersteller in 10 ms um, energetisch reichen 3.482 Wh Planungsenergie für Kühlschrank, Heizungspumpe, Licht und Netzwerk über viele Stunden. Ohne Umschalteinheit und Schutzkonzept bleibt sie ein Inselsystem mit eigenen Steckdosen. Die Varianten und Grenzen stehen in unserem Ratgeber Powerstation als Notstrom für das Haus.

Solar-Laden: was geht maximal?

Der Solar-Eingang ist die Zahl, bei der dieses Gerät am häufigsten falsch geplant wird. EcoFlow nennt für die DELTA Pro 3 in der Spezifikationstabelle „2 600 W, 2 Anschlüsse“ – und direkt daneben die Aufteilung: „HPV: 30-150 V/15 A, 1 600 W max.“ und „LPV: 11-60 V/20 A, 1 000 W max.“ Die Hersteller-FAQ derselben Seite wiederholt es. Für die Strangplanung bindet also die kleinere Grenze je Eingang, nicht die Summe: Wer zwei gleich große Stränge mit je 1.300 W plant, kann sie nicht beliebig verteilen – der Niedervolt-Eingang riegelt bei 1.000 W ab. Die 2.600 W erreicht nur, wer beide Eingänge unterschiedlich dimensioniert und dabei auch die Spannungsfenster 30–150 V beziehungsweise 11–60 V einhält.

Zur Ladezeit rechnen wir bewusst nichts selbst: EcoFlow nennt „per Solarladung in 1,5 Stunden auf 80 %“, und diese Angabe ist belastbarer als eine Division von Kapazität durch Eingangsleistung. Der Grund, warum Hersteller bei 80 Prozent messen, ist technisch und nicht kosmetisch: Lithium-Eisenphosphat-Zellen werden am Ende der Ladung mit sinkendem Strom nachgeladen, damit die Zellspannung nicht überschießt. Die letzten 20 Prozent brauchen deshalb deutlich länger als die ersten 20 – eine Ladezeit auf 100 Prozent ließe sich aus der 80-Prozent-Angabe nicht einfach hochrechnen, und EcoFlow gibt sie für die Solarladung nicht an.

Für eine Solarleistung in dieser Größe reichen Faltmodule nicht mehr aus: 2.600 W bedeuten sechs bis acht Standardmodule mit fester Montage, verteilt auf zwei Stränge entlang der beiden Eingangsgrenzen. Die zulässige Leerlaufspannung und der maximale Strang-Strom stehen im Handbuch, die Grundlagen in Powerstation mit Solar laden.

DELTA Pro 3 oder Jackery Explorer 3000 v2 – welche passt besser?

In der Klasse über 3 kWh ist die Jackery Explorer 3000 v2 der direkte Wettbewerber, und sie ist beim Hersteller lieferbar (geprüft am 17. September 2026). Jackery nennt 3.072 Wh bei 27,0 kg und damit 113,8 Wh je Kilogramm – das sind 34,3 Wh/kg mehr als bei der DELTA Pro 3. EcoFlow hält dagegen 1.024 Wh mehr Kapazität, 400 W mehr Dauerleistung, 1.600 W mehr Solar-Eingang und die Erweiterbarkeit auf 12 kWh: Jackery beantwortet die Ausbaufrage in der eigenen Produkt-FAQ mit „Nein, der Jackery Explorer 3000 v2 ist ein eigenständiges System und unterstützt keine zusätzlichen Erweiterungsakkus“ und verweist auf die Serien 2000 Plus und 1000 Plus.

EcoFlow DELTA Pro 3 gegen Jackery Explorer 3000 v2 – Herstellerangaben aus unserem Energiedichte-Index 2026 (Quelldatenstand 11. September 2026, Quell-URLs je Modell im Index), Lieferbarkeit beider Modelle abgerufen am 17. September 2026.
Merkmal EcoFlow DELTA Pro 3 Jackery Explorer 3000 v2 Vorteil
Nennkapazität 4.096 Wh 3.072 Wh EcoFlow
AC-Dauerleistung 4.000 W 3.600 W EcoFlow
Spitzenleistung 8.000 W 7.200 W EcoFlow
Gewicht 51,5 kg 27,0 kg Jackery
Energiedichte (berechnet) 79,5 Wh/kg 113,8 Wh/kg Jackery
Leistungsdichte (berechnet) 77,7 W/kg 133,3 W/kg Jackery
Solar-Eingang max. 2.600 W (1.600 W plus 1.000 W je Anschluss) 1.000 W EcoFlow
Netzladung 0 auf 80 % in 60 Minuten 1,8 Stunden (108 Minuten) Netzladung, Bezugsstufe von Jackery nicht angegeben unterschiedliche Bezugsgrößen: 80 % gegen eine von Jackery nicht bezifferte Stufe, nicht direkt vergleichbar
Erweiterbar auf bis 12 kWh mit zwei Zusatzbatterien Jackery-FAQ: „Nein, der Jackery Explorer 3000 v2 ist ein eigenständiges System und unterstützt keine zusätzlichen Erweiterungsakkus.“ EcoFlow
Umschaltzeit im USV-Betrieb 10 ms laut EcoFlow 20 ms laut Jackery-FAQ, dort ausdrücklich nicht für empfindliche Geräte wie Datenserver empfohlen EcoFlow
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Wer das Gerät bewegen muss, gewinnt mit Jackery 24,5 kg. Wer Kapazität, Solarleistung und Ausbaupfad braucht, wählt EcoFlow. Bei der Ladezeit vergleichen wir bewusst nicht: 60 Minuten auf 80 Prozent bei EcoFlow stehen gegen 108 Minuten bei Jackery, für die Jackery keine Bezugsstufe nennt. Alles sind Herstellerangaben ohne eigene Messung; die Markenperspektive steht in EcoFlow gegen Jackery, die Klassenübersicht in Powerstation mit 4.000 bis 5.000 Wh im Datenvergleich.

Für wen passt die EcoFlow DELTA Pro 3?

Die DELTA Pro 3 passt zu Nutzern mit einem Tagesbedarf ab etwa 2.000 Wh und Lasten bis 4.000 W Dauerleistung. Das sind Ersatzstrom für Haushalt und Homeoffice, Wohnmobil mit Klimaanlage, Werkstatt und Veranstaltung. Wer die Powerstation regelmäßig transportieren muss, liegt bei 51,5 kg falsch – dafür gibt es die 1-kWh-Klasse.

  • Passt gut: Kühlschrank mit 80 W Mittelwert über rund 43,5 Stunden aus einer Ladung – Vorratskühlung bei mehrtägigem Stromausfall.
  • Passt gut: Werkstattbetrieb mit Maschinen bis 4.000 W Dauerleistung und 8.000 W Anlaufspitze, mit X-Boost bis 6.000 W Geräteleistung.
  • Passt gut: Wer stufenweise auf 12 kWh ausbauen will, ohne die Basiseinheit zu tauschen – auch mit vorhandenen 3.600-Wh-Zusatzakkus der alten DELTA Pro.
  • Passt gut: Wer mehr als 1.000 W Solar anschließen will – der 2.600-W-Eingang ist der höchste aller 13 EcoFlow-Modelle unseres Energiedichte-Index, alle übrigen bleiben bei maximal 1.000 W.
  • Passt gut: Wohn- oder Arbeitsräume, in denen das Gerät steht – EcoFlow nennt 30 dB bei 2.000 W Last.
  • Passt nicht: Häufiger Transport oder Treppen. 51,5 kg bei 79,5 Wh/kg sind der niedrigste Energiedichtewert unter den acht DELTA-Modellen unseres Energiedichte-Index; mit 77,7 W/kg ist es zugleich der niedrigste Leistungsdichtewert aller 13 dort geführten EcoFlow-Modelle.
  • Passt nicht: Zwei gleich große Solarstränge von je 1.300 W – die Einzelgrenzen von 1.600 und 1.000 W lassen das nicht zu.
  • Passt nicht: Direkte Einspeisung in Hausstromkreise ohne Umschalt- und Schutzkonzept. Den manuellen Transferschalter muss laut EcoFlow eine zertifizierte Elektrofachkraft installieren.
  • Kein Gerät nötig: Wer nur Router, Licht und Handy über zwei bis drei Stunden Netzausfall bringen will, braucht keine 4-kWh-Klasse – hier reichen 500 bis 1.000 Wh, und die kosten einen Bruchteil.

Vor dem Kauf prüfen: fünf Schritte

  1. Dauerleistung und Anlaufspitze aller gleichzeitig betriebenen Verbraucher summieren und gegen 4.000 W beziehungsweise 8.000 W stellen.
  2. Tagesbedarf in Wattstunden berechnen und gegen rund 3.482 Wh Planungsenergie stellen, bei Ausbau gegen rund 10.200 Wh.
  3. Aufstellort und Transportweg klären: 51,5 kg gehören nicht in den Keller ohne Rampe, und die Ladetemperatur von 0 bis 45 °C schließt unbeheizte Außenlager im Winter aus.
  4. Solarplanung an den beiden Eingangsgrenzen ausrichten: bis 1.600 W im Fenster 30–150 V, bis 1.000 W im Fenster 11–60 V – und erst danach gegen die Summe von 2.600 W rechnen.
  5. Bei geplanter Ersatzstromfunktion das Umschalt- und Schutzkonzept mit einer Elektrofachkraft klären, bevor du kaufst.

Welche Grenzen sind belegt – und von wem?

Wir trennen zwei Quellenarten: Grenzen aus den EcoFlow-Unterlagen und Messwerte redaktioneller Testlabore. Eigene Messungen liegen nicht vor – keine Laufzeit, keine Lautstärke, keine Ladekurve.

Grenzen aus den EcoFlow-Unterlagen

  • Transportgewicht: 51,5 kg sind Rollen-, nicht Tragegewicht – der Abstand zur Jackery Explorer 3000 v2 ist eine Bauartentscheidung, keine Messtoleranz.
  • Solar-Eingang nur in Summe 2.600 W: bindend sind die Einzelgrenzen 1.600 und 1.000 W.
  • Geräuschangabe mit Bezugsstufe: Die 30 dB gelten laut EcoFlow bei 2.000 W. Für 4.000 W Dauerlast oder für die Schnellladung von 0 auf 80 Prozent in einer Stunde nennt der Hersteller keinen Dezibelwert. Wie laut das Gerät unter Volllast oder beim Schnellladen wird, geht aus den Herstellerzahlen deshalb nicht hervor; gemessene Werte stehen im nächsten Abschnitt.
  • Zyklenangabe unter Laborbedingungen: Die 4.000 Zyklen bis 80 % Restkapazität gibt EcoFlow für 0,5C Lade- und Entladerate bei 25 °C an. Bei höheren Strömen oder Temperaturen ist die Bezugsgröße nicht mehr dieselbe.
  • Zwei abweichende Herstellerangaben: Die Produktseite nennt 2.600 W Solar-Eingang und 4.000 Zyklen, der EcoFlow-Vergleichsartikel zur DELTA Pro Ultra dagegen 4.800 W PV-Eingang und „mehr als 3500 Ladezyklen“. Beide Angaben beschreiben dasselbe Gerät, eine Erklärung für die Abweichung liefert EcoFlow nicht. Bindend für die Kaufplanung ist die modellgenaue Spezifikationstabelle der Produktseite.
  • Keine pauschale Hausversorgung: EcoFlow beschreibt Ersatzstromfunktionen, setzt für die Einbindung in Hausstromkreise aber ausdrücklich einen von einer zertifizierten Elektrofachkraft installierten manuellen Transferschalter voraus. Die Installationskosten trägt laut Hersteller der Käufer.
  • IP65 gilt nur für das Batteriepack: EcoFlow beschreibt es als versiegelt und „gegen Stöße, Wasser, Staub und Feuer“ geschützt. Dieselbe Hersteller-FAQ sagt weiter: „Das Hauptgerät von EcoFlow DELTA Pro 3 ist jedoch nicht wasser- und staubdicht (IP20). Das Gerät ist für den Einsatz in gut belüfteten Innenräumen oder geschützten Außenbereichen geeignet.“ Wetterfest ist die Station also nicht.
  • Ladetemperatur: EcoFlow gibt 0 °C bis 45 °C an – ein Aufstellort, der im Winter unter null fällt, ist für den Ladebetrieb nicht vorgesehen.

Was heise online und ComputerBase gemessen haben – und wir nicht

Drei Fragen bleiben mit Herstellerzahlen offen: Wie laut wird das Gerät unter Last, wie viel Energie kommt real heraus, wie lange dauert die volle Ladung. Gemessen haben das zwei Redaktionen, nicht wir – heise online (8. September 2026) und ComputerBase (16. Oktober 2024), beide abgerufen am 17. September 2026.

  • Lautstärke unter Last: ComputerBase misst frontal aus 30 cm bis zu 42,8 dB bei 3.700 W Last beziehungsweise beim Dauerladen mit 2.900 W und bis zu 52,5 dB beim gleichzeitigen Laden und Entladen mit 2.900 W; heise online nennt bis zu 52 dB(A) oberhalb von etwa 2.000 W. Die Herstellerangabe von 30 dB gilt nur bis 2.000 W.
  • Nutzbare Kapazität: ComputerBase entnimmt 3.999 Wh bei 2.000 W Dauerlast (97,6 Prozent der 4.096 Wh) und 3.911 Wh bei 500 W (95,5 Prozent), bei nur 120 W dagegen 3.311 Wh. heise online nennt 96 Prozent oberhalb von 2.000 W, rund 95 Prozent bei 500 W und rund 88 Prozent im Mischbetrieb. Unser Faktor 0,85 liegt unter jedem gemessenen Wert für mittlere und hohe Lasten.
  • Ladeverluste: ComputerBase benötigte bei eingestellten 1.000 W Ladeleistung 4.812 Wh Netzenergie und entnahm bei 2.000 W Dauerlast 3.999 Wh; die Redaktion beziffert den summierten Lade- und Entladeverlust auf 20 Prozent. heise online nennt für das Laden an der Steckdose eine Effizienz von rund 82 Prozent. EcoFlow führt dazu keinen Wert.
  • Ladezeit auf 100 Prozent – die Quellen widersprechen sich: heise online nennt „knapp einer Stunde zu 100 Prozent“ per Netzteil, ComputerBase misst 1:58 Stunden bei eingestellten 2.900 W. EcoFlow beziffert nur den 80-Prozent-Wert. Wir führen alle drei Angaben getrennt, statt eine davon zu wählen.
  • Zwei Praxisschwächen aus dem heise-Test: Die vorderen Anschlüsse haben keine Schutzkappen – „Schade nur, dass Ecoflow den vorderen Anschlüssen nicht ebenfalls Schutzkappen spendiert hat“. Und wer hohe Leistung bei Kälte abrufen will, muss den ausgekühlten Akku vorwärmen; EcoFlow empfiehlt laut heise fünf Minuten Betrieb mit mindestens 500 W.

Primärquellen und Datenstand

Datenstand: 17. September 2026. Technische Werte und Lieferbarkeit stammen von EcoFlow; Wettbewerbswerte aus unserem Energiedichte-Index mit den dort hinterlegten Hersteller-Quell-URLs. Maßgeblich bleiben das Datenblatt und das Handbuch des konkreten Geräts.

Häufige Fragen

Wie viele Wattstunden hat die EcoFlow DELTA Pro 3?

Die EcoFlow DELTA Pro 3 hat 4.096 Wh Nennkapazität. Nutzbar ist weniger: Mit einem Planungsfaktor von 85 Prozent bleiben rund 3.482 Wh an der Steckdose, weil Wechselrichter, Standby und Reserve Energie kosten. Mit bis zu zwei Zusatzbatterien lässt sich das System laut EcoFlow auf bis zu 12 kWh erweitern, nutzbar dann rund 10.200 Wh. Für einen Kühlschrank mit 80 W Mittelwert ergeben 3.482 Wh rechnerisch rund 43,5 Stunden, für eine Gefriertruhe mit 120 W rund 29 Stunden und für einen Heizlüfter mit 1.500 W nur rund 2,3 Stunden. Alle Werte sind Planungsrechnungen mit konstanter Last, keine Messungen.

Was ist der Unterschied zwischen DELTA Pro und DELTA Pro 3?

Die DELTA Pro 3 hat 4.096 statt 3.600 Wh Kapazität, 4.000 statt 3.600 W Dauerleistung, 8.000 statt 7.200 W Spitze, 6.000 statt 4.500 W X-Boost, 2.600 statt 1.600 W Solar-Eingang und 10 statt 20 ms Umschaltzeit. Auch beim Ausbau liegt die neue Generation vorn, wenn man auf gleicher Bezugsgröße vergleicht: Ein Gerät plus zwei Zusatzakkus ergibt bis zu 12 kWh gegen bis zu 10,6 kWh. Die oft genannten 25 kWh der alten DELTA Pro gelten laut EcoFlow für zwei Geräte samt Zusatzakkus und Smart Generator am Smart Home Panel, nicht für eine Einheit. Bei den Zyklen stehen 4.000 gegen 3.500, jeweils bis 80 Prozent Restkapazität.

Lohnt sich die alte EcoFlow DELTA Pro noch?

Als Neukauf nein: Am 17. September 2026 sind auf der deutschen EcoFlow-Produktseite alle sieben Kaufvarianten der DELTA Pro ausverkauft, ebenso alle sechs Varianten des 3.600-Wh-Zusatzakkus. Eine Abkündigung hat EcoFlow dazu nicht veröffentlicht; ob Händler noch Restbestände führen, prüfst du beim jeweiligen Anbieter. Für Bestandsbesitzer sieht es anders aus: 3.600 Wh, 3.600 W Dauerleistung und 3.500 Zyklen bis 80 Prozent Restkapazität erzwingen keinen Austausch, und EcoFlow gibt die vorhandenen DELTA-Pro-Zusatzakkus ausdrücklich auch für die DELTA Pro 3 frei, sofern alle Geräte die neueste Firmware haben. Wer die Kapazität neu erweitern will, kommt am Wechsel der Basiseinheit aber kaum vorbei.

Wie viel Solarleistung nimmt die DELTA Pro 3 an?

Insgesamt 2.600 W, aber nie an einem einzigen Anschluss. EcoFlow teilt den Eingang laut Spezifikationstabelle in zwei Stränge: Hochvolt mit 30 bis 150 V und 15 A bis maximal 1.600 W sowie Niedervolt mit 11 bis 60 V und 20 A bis maximal 1.000 W. Für die Planung bindet deshalb die kleinere Einzelgrenze, nicht die Summe: Zwei gleich große Stränge mit je 1.300 W funktionieren nicht. Zur Ladezeit nennt EcoFlow 1,5 Stunden auf 80 Prozent bei voller Eingangsleistung. Im Vergleichsartikel zur DELTA Pro Ultra nennt derselbe Hersteller 4.800 W PV-Eingang für dasselbe Gerät, ohne die Abweichung zu erklären. Für die Kaufplanung bindet deshalb die modellgenaue Spezifikationstabelle der Produktseite.

Wie laut ist die EcoFlow DELTA Pro 3?

EcoFlow nennt 30 dB bei 2.000 W Last und vergleicht das auf der Produktseite mit einem laufenden Kühlschrank. Die Bezugsstufe ist dabei entscheidend: 2.000 W sind die Hälfte der Dauerleistung von 4.000 W. Für volle Last und für die Schnellladung von 0 auf 80 Prozent in einer Stunde nennt der Hersteller keinen Dezibelwert, obwohl die aktive Kühlung dort stärker arbeitet. Eigene Geräuschmessungen liegen uns nicht vor. ComputerBase misst im Test vom 16. Oktober 2024 aus 30 cm bis zu 42,8 dB bei 3.700 W und bis zu 52,5 dB beim gleichzeitigen Laden und Entladen mit 2.900 W; heise online nennt im Testbericht vom 8. September 2026 bis zu 52 dB(A) oberhalb von etwa 2.000 W (beide abgerufen am 17. September 2026). Für die alte DELTA Pro findet sich auf der deutschen Produktseite weder in der Feature-Liste noch in der Spezifikationstabelle ein Dezibelwert.

Ist dieser Beitrag ein eigener Test der DELTA Pro 3?

Nein. Dieser Beitrag ist ein Datencheck auf Basis der offiziellen EcoFlow-Produktseiten, der Hersteller-FAQ und der Handbücher. Gemessen haben wir nichts: keine Laufzeit, keine Lautstärke, keine Ladekurve. Die Laufzeitwerte sind Planungsrechnungen mit dem Faktor 0,85, und ihr Rechenweg steht in der jeweiligen Tabellenunterschrift. Wo EcoFlow je Quelle abweichende Zahlen nennt, weisen wir beide Werte aus und sagen, welche für die Kaufplanung bindet. Vor der Datenprüfung stand die Lieferbarkeitsprüfung: Wir haben am 17. September 2026 den Bestellstatus jeder Kaufvariante beider Generationen beim Hersteller ausgelesen und beim Hersteller ausverkaufte Modelle ohne Kauflink geführt, statt sie weiter zu empfehlen.

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FS

Florian Schröder

Gründer & Chefredakteur von Powerstation Helden. Florian strukturiert datenbasierte Vergleiche und Kaufberatungen rund um Powerstations, Solargeneratoren und mobile Stromversorgung. Empfehlungen beruhen auf Herstellerunterlagen, technischen Daten, Kompatibilitätsprüfungen und nachvollziehbaren Anwendungsszenarien. Eigene Praxistests werden ausdrücklich als solche gekennzeichnet.

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