EcoFlow DELTA 3 im Datencheck 2026: Daten und Laufzeiten

Veröffentlicht: 22. September 2026 · Zuletzt aktualisiert: 28. September 2026 · Autor: Florian Schröder

Die kurze Antwort: Die EcoFlow DELTA 3 speichert 1.024 Wh und liefert 1.800 W Dauerleistung bei 3.600 W Spitzenleistung. Das Gewicht nennen der ADAC und EcoFlows eigener Herstellervergleich „DELTA 2 vs. DELTA 3“ übereinstimmend mit 12,5 kg, das Datenblatt der Serienseite mit „≤12,5 kg“ – rechnerisch 81,9 Wh je Kilogramm und damit die niedrigste Energiedichte der vier hier verglichenen 1-kWh-Modelle. Die 3.600 W Spitzenleistung sind kein Alleinstellungsmerkmal: Die BLUETTI Elite 100 V2 weist denselben Surge-Wert aus, die Anker SOLIX C1000 Gen 2 nennt 3.000 W, Jackery für die Explorer 1000 v2 gar keinen Spitzenwert. Für 0 bis 100 Prozent Netzladung nennt EcoFlow 56 Minuten bei 1.500 W AC-Eingang; nutzbar sind mit Planungsfaktor 85 Prozent rund 870 Wh. Die DELTA 3 Classic verzichtet laut Produktseite auf 12-V-Autoausgang, Erweiterbarkeit und zwei der vier Steckdosen – und stand im EcoFlow-Shop am 18. September 2026 ohnehin nur als Nachbestellung, ist also derzeit keine Alternative. Wer keine Anlaufspitze über 3.000 W braucht, findet bei der Anker SOLIX C1000 Gen 2 das bessere Datenblatt.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Nennkapazität 1.024 Wh, nutzbar rund 870 Wh bei 85 Prozent Planungsfaktor; der ADAC misst an der DELTA 3 Plus 935 Wh (AC) und 898 Wh (DC).
  • AC-Dauerleistung 1.800 W, Spitzenleistung 3.600 W, X-Boost bis 2.400 W.
  • Nettogewicht laut EcoFlow „≤12,5 kg“; die DELTA 3 Classic nennt 12,1 kg ± 0,3 kg.
  • Solar-Eingang 500 W bei DELTA 3 und Classic, 1.000 W über zwei Eingänge nur bei der DELTA 3 Plus.
  • LFP-Zellen mit 4.000 Zyklen bis 80 Prozent Restkapazität bei DELTA 3 und DELTA 3 Plus.
  • Netzladung 0 bis 100 Prozent in 56 Minuten bei 1.500 W AC-Eingang laut EcoFlow-Serienangabe.
  • Lautstärke laut EcoFlow: unter 30 dB bei 600 W, unter 40 dB bei 1.200 W Lade- oder Entladeleistung.
Transparenz: Dieser Beitrag ist ein Herstellerdaten-Vergleich, kein eigener Labor- oder Langzeittest. Datenstand: 18. September 2026.
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So entsteht dieser Datencheck

Transparenz: Für diesen Beitrag liegt kein eigener Labor-, Lautstärke- oder Langzeittest vor. Alle technischen Werte stammen aus den offiziellen EcoFlow-Produktseiten und dem Herstellerhandbuch. Wo Messwerte oder Praxiserfahrungen zitiert werden, stammen sie von Dritten und sind mit Name, Gerätevariante und Abrufdatum ausgewiesen – namentlich vom ADAC (Messung an der DELTA 3 Plus) und vom Camping-Magazin camping.ch (Wohnmobil-Praxisbericht zur DELTA 3). Laufzeiten sind Planungsrechnungen und keine Messwerte; der Rechenweg steht jeweils im Text.

Redaktionell geprüft: 18. September 2026. Maßgeblich bleiben das Datenblatt und das Handbuch der konkreten Variante; Preise und Verfügbarkeit werden nicht im Text festgeschrieben, sondern beim Händler angezeigt.

Welche technischen Daten nennt EcoFlow für die DELTA 3?

Die EcoFlow DELTA 3 ist eine tragbare Powerstation der 1-Kilowattstunden-Klasse, also ein Akkuspeicher mit eingebautem Wechselrichter und eigener Steckdose. EcoFlow führt die Serie in drei Ausführungen: DELTA 3 als Basismodell, DELTA 3 Plus mit doppeltem Solareingang und DELTA 3 Classic als preislich tiefer positionierte Variante. Alle drei nennen 1.024 Wh Nennkapazität, 1.800 W AC-Dauerleistung und 3.600 W Spitzenleistung. Die Unterschiede liegen im Solareingang, in der Erweiterbarkeit, bei der Zahl der Steckdosen, beim Gehäuseschutz und bei der Garantie – nicht bei der Kapazität.

Datenblatt EcoFlow DELTA 3, DELTA 3 Plus und DELTA 3 Classic – Herstellerangaben und Lieferstatus, Datenstand 18. September 2026. Quelle: offizielle EcoFlow-Produktseiten de.ecoflow.com (Serienseite DELTA 3 / DELTA 3 Plus und Produktseite DELTA 3 Classic), abgerufen am 18. September 2026.
Merkmal DELTA 3 DELTA 3 Plus DELTA 3 Classic
Nennkapazität 1.024 Wh 1.024 Wh 1.024 Wh
Zellchemie LiFePO4 (LFP) LiFePO4 (LFP) LiFePO4 (LFP)
Zyklen laut Hersteller 4.000 Zyklen bis 80 % Kapazität 4.000 Zyklen bis 80 % Kapazität keine Zyklenzahl; Spezifikationszeile lautet „Lebenszyklus / 10 Jahre“
AC-Dauerleistung 1.800 W 1.800 W 1.800 W
Spitzenleistung 3.600 W 3.600 W 3.600 W
X-Boost bis 2.400 W bis 2.400 W bis 2.400 W
Steckdosen / Ausgänge gesamt 4 Steckdosen, 11 Ausgänge 4 Steckdosen, 11 Ausgänge 2 Steckdosen, 5 Ausgänge
Gewicht 12,5 kg (Datenblatt „≤12,5 kg“) 12,5 kg (Datenblatt „≤12,5 kg“) 12,1 kg ± 0,3 kg
Energiedichte (berechnet) 81,9 Wh/kg 81,9 Wh/kg 82,6 Wh/kg (mit 12,4 kg)
Leistungsdichte (berechnet) mindestens 144,0 W/kg mindestens 144,0 W/kg 145,2 W/kg (mit 12,4 kg)
Solar-Eingang max. 1 × 500 W (11–60 V) 2 × 500 W = 1.000 W (11–60 V) 500 W (XT60)
AC-Eingang max. 1.500 W 1.500 W 1.400 W
Netzladung 0–100 % in 56 Minuten 0–100 % in 56 Minuten 0–80 % in 45 Minuten (Schnellmodus), 0–100 % in 60 Minuten
USB-C 2 × 100 W 2 × 140 W 1 × 100 W und 1 × 30 W
12-V-Autoausgang ja (12,6 V, 10 A, 126 W max.) ja (12,6 V, 10 A, 126 W max.) Spezifikation: „12 V DC-Ausgang / Keine“
Erweiterbar bis 5 kWh bis 5 kWh Spezifikation: „Anschluss für Zusatzbatterie / Keine“
USV-Umschaltzeit unter 10 ms unter 10 ms 10 ms
Lautstärke laut EcoFlow unter 30 dB bei 600 W, unter 40 dB bei 1.200 W unter 30 dB bei 600 W, unter 40 dB bei 1.200 W unter 30 dB bei 600 W, unter 40 dB bei 1.200 W
Schutzart Batteriepack IP65 IP65 IP20 für das komplette Produkt
Garantie 5 Jahre 5 Jahre 3+2 Jahre (2 Jahre erst nach App-Registrierung)
Status im EcoFlow-Shop am 18.09.2026 lieferbar (InStock) Nachbestellung (BackOrder) Nachbestellung (BackOrder)
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Datenbasis: EcoFlow DELTA 3 Serie (de.ecoflow.com) und EcoFlow DELTA 3 Classic, beide abgerufen am 18. September 2026. Ein Lesehinweis, an dem viele Vergleiche scheitern: Die Serienseite führt Kapazität, Gewicht, Lautstärke, Schutzart und Garantie in Zeilen ohne Variantenzusatz – diese Werte gelten damit für DELTA 3 und DELTA 3 Plus gleichermaßen. Nur wo EcoFlow „DELTA 3 –“ oder „DELTA 3 Plus –“ davorschreibt, unterscheiden sich die Angaben. Zum Lieferstatus: Im Auszeichnungscode der Produktseiten stand am 18. September 2026 die Basisvariante der DELTA 3 auf „InStock“, die Basisvarianten von DELTA 3 Plus und DELTA 3 Classic auf „BackOrder“ – bestellbar, aber nicht ab Lager und nicht abgekündigt. Bei Händlern kann der Lagerstand abweichen; wir setzen einen Kauflink nur dort, wo der Hersteller selbst ab Lager liefert. EcoFlow zählt die Ausgänge nicht einheitlich: Die Serienseite nennt 11 Gesamtausgänge, der Variantenvergleich auf der Classic-Seite führt in der Zeile „Ausgänge“ für DELTA 3 und DELTA 3 Plus 13 und für die Classic 5; wir folgen mit 11 der primär zitierten Serienseite. Die Dichtewerte sind Nennkapazität geteilt durch Herstellergewicht: 1.024 Wh / 12,5 kg = 81,9 Wh/kg. Weil EcoFlow das Gewicht als Obergrenze angibt, ist 81,9 Wh/kg eine untere Schranke.

Wie lange läuft die DELTA 3 bei welcher Last?

Nutzbare Energie ist weniger als Nennkapazität. Wechselrichter, Elektronik und Abschaltgrenzen kosten Energie. Wie viel, ist keine Frage der Meinung, sondern gemessen: Der ADAC hat für die EcoFlow DELTA 3 Plus eine Nettokapazität von 935 Wh am Wechselstromausgang und 898 Wh am Gleichstromausgang bei 1.024 Wh Nennkapazität veröffentlicht (ADAC-Test EcoFlow Delta 3 Plus, abgerufen am 18. September 2026; Gesamtnote 2,1 „gut“). 935 von 1.024 Wh sind 91,3 Prozent, 898 Wh sind 87,7 Prozent. Gemessen wurde die Plus, nicht die Basisvariante – beide nennen dieselbe Kapazität und dieselbe Wechselrichterleistung, übertragbar ist der Wert deshalb plausibel, aber nicht bewiesen.

Wir rechnen trotzdem mit dem konservativeren Planungsfaktor von 85 Prozent: 1.024 Wh × 0,85 ergeben rund 870 Wh. Der Grund ist nicht Vorsicht um ihrer selbst willen, sondern dass der Laborwert im Alltag weiter schrumpft – Kälte, Taktbetrieb, der Standby-Verbrauch der aktiven Steckdose und Alterung kosten zusätzlich Energie. Damit du beide Enden siehst, führt die Tabelle zwei Spalten: die Planungsrechnung mit 870 Wh und die Rechnung mit dem gemessenen ADAC-Wert von 935 Wh. Die Wahrheit im Wohnmobil liegt dazwischen.

Rechnerische Laufzeiten EcoFlow DELTA 3, DELTA 3 Plus und DELTA 3 Classic. Linke Wertespalte: 85-Prozent-Planungsfaktor (1.024 Wh × 0,85 = 870 Wh). Rechte Wertespalte: gemessene Nettokapazität am Wechselstromausgang aus dem ADAC-Test der DELTA 3 Plus (935 Wh). Planungswerte, keine eigenen Messungen. Datenstand 18. September 2026. Quelle der Nennkapazität: EcoFlow-Produktseiten; Quelle des Messwerts: ADAC, abgerufen am 18. September 2026.
Verbraucher Annahme mit 870 Wh (Planungsfaktor 85 %) mit 935 Wh (ADAC-Messwert DELTA 3 Plus)
LED-Leuchte 10 W Dauerlast ca. 87,0 Stunden ca. 93,5 Stunden
WLAN-Router und Modem 15 W Dauerlast ca. 58,0 Stunden ca. 62,3 Stunden
CPAP-Gerät ohne Anfeuchter 40 W Dauerlast ca. 21,8 Stunden ca. 23,4 Stunden
Kompressor-Kühlbox im Taktbetrieb 45 W Dauerlast ca. 19,3 Stunden ca. 20,8 Stunden
Notebook mit Netzteil 65 W Dauerlast ca. 13,4 Stunden ca. 14,4 Stunden
Kühlschrank, Mittelwert über den Tag 80 W Dauerlast ca. 10,9 Stunden ca. 11,7 Stunden
Fernseher 55 Zoll 120 W Dauerlast ca. 7,3 Stunden ca. 7,8 Stunden
Mikrowelle, Leistungsaufnahme (nicht Garleistung) 1.200 W Dauerlast ca. 44 Minuten ca. 47 Minuten
Heizlüfter 1.500 W Dauerlast ca. 35 Minuten ca. 37 Minuten

Die Mikrowelle zeigt die Grenze der Klasse – und eine typische Rechenfalle: Die „800 W“ auf dem Typenschild sind die Garleistung, aus der Steckdose zieht so ein Gerät eher 1.200 W. Mit dieser Leistungsaufnahme ist die DELTA 3 nach rund 44 Minuten leer. Für Dauerverbraucher ab etwa 800 W Aufnahme ist die 1-kWh-Klasse eine Überbrückung, keine Versorgung. Wer einen Heizlüfter mit 1.500 W betreiben will, liegt zwar unter der Nennleistung von 1.800 W, leert die DELTA 3 aber in rund 35 Minuten. Für solche Lasten gehört die 2-kWh-Klasse in den Vergleich – siehe unsere Übersicht zur 2.000-Wh-Klasse; in derselben Liga spielt die 2.048-Wh-starke DELTA 3 Max.

Ein Detail, das kein Datenblatt hergibt, aber über die CPAP-Zeile entscheidet: Ein Praxisbericht von camping.ch zur DELTA 3 im Wohnmobil hält fest, dass die Steckdosen nach dem Aktivieren eingeschaltet bleiben, „auch wenn mehr wie 24 Stunden kein Gerät Strom bezieht“ (camping.ch, Rolf Järmann, 14. Juli 2025, abgerufen am 18. September 2026). Genau dieses Abschalten bei Kleinlast ist die klassische Ausfallursache, wenn eine Powerstation ein Atemtherapiegerät über Nacht versorgen soll. Verlass dich darauf trotzdem nicht blind: Das ist eine fremde Beobachtung an einem Gerät, kein zugesicherter Herstellerwert.

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Für wen passt die EcoFlow DELTA 3?

Die DELTA 3 passt zu Nutzern mit einem Tagesbedarf um 500 bis 900 Wh und Einzellasten bis etwa 1.800 W. Das trifft auf Wohnmobil, Campingwochenende, Gartenhaus und die Absicherung einzelner Geräte im Stromausfall zu. Das Gewicht von höchstens 12,5 kg ist tragbar, aber nicht einhändig: für häufiges Umtragen ist die RIVER-Klasse mit 3,55 bis 7,8 kg die passendere Antwort.

  • Passt gut: Kühlbox mit 45 W, Licht, Laptop und Router über ein Wochenende – rechnerisch reichen 870 Wh für rund 19 Stunden reinen Kühlbox-Betrieb.
  • Passt gut: Lasten mit hoher Anlaufspitze. Mit 3.600 W liegt die DELTA 3 gleichauf mit der BLUETTI Elite 100 V2 und über der Anker SOLIX C1000 Gen 2 (3.000 W); Jackery veröffentlicht für die Explorer 1000 v2 keinen Spitzenwert.
  • Passt nicht: Dauerlasten über 1.000 W wie Heizlüfter, Wasserkocher oder Elektroherd über längere Zeit.
  • Passt nicht: Einspeisung in Hausstromkreise ohne ein ausdrücklich dafür vorgesehenes Ersatzstromsystem.
  • Passt nicht: Wer jedes Gramm zählt – 81,9 Wh/kg sind der schwächste Wert der vier verglichenen 1-kWh-Modelle.

DELTA 3 oder DELTA 2 – lohnt der Wechsel?

Der Generationswechsel ändert die Kapazität nicht: beide Modelle nennen 1.024 Wh und 1.800 W AC-Dauerleistung. Unterschiedlich sind Spitzenleistung, Zyklenzahl, Erweiterbarkeit und die Umschaltzeit der Notstromfunktion. Wer bereits eine DELTA 2 besitzt, gewinnt durch den Wechsel keine einzige Wattstunde Kapazität.

EcoFlow DELTA 3 gegen EcoFlow DELTA 2 – Herstellerangaben, Datenstand 18. September 2026. Quelle: EcoFlow-Serienseite zur DELTA 3 (abgerufen 18. September 2026) sowie EcoFlow-Produktseite zur DELTA 2 und EcoFlow-Herstellervergleich „DELTA 2 gegen DELTA 3“ (ecoflow.com/de/blog/delta-2-vs-delta-3), abgerufen am 11. September 2026.
Merkmal DELTA 3 DELTA 2 Vorteil
Nennkapazität 1.024 Wh 1.024 Wh gleich
AC-Dauerleistung 1.800 W 1.800 W gleich
Spitzenleistung 3.600 W 2.700 W DELTA 3
Zyklen laut EcoFlow 4.000 bis 80 % Kapazität 3.000 bis 80+ % Kapazität DELTA 3
Erweiterbar auf 5 kWh 3 kWh DELTA 3
Gewicht 12,5 kg (Datenblatt „≤12,5 kg“) 12,0 kg DELTA 2
Energiedichte (berechnet) 81,9 Wh/kg 85,3 Wh/kg DELTA 2
Solar-Eingang max. 500 W 500 W gleich
Netzladung laut EcoFlow (unterschiedliche Bezugspunkte) 0–100 % in 56 Minuten 0–80 % in 50 Minuten nicht vergleichbar – EcoFlow nennt für die DELTA 3 keinen 0–80-%-Wert
Umschaltzeit Notstrom unter 10 ms unter 30 ms DELTA 3

Eine Zeile verdient eine Erklärung, weil sie in Vergleichstabellen regelmäßig falsch gelesen wird: Die 56 Minuten der DELTA 3 gelten für 0 bis 100 Prozent, die 50 Minuten der DELTA 2 für 0 bis 80 Prozent. Das sind zwei verschiedene Bezugspunkte, und wer sie nebeneinanderstellt, erzeugt einen Vorteil, den es im Datenblatt nicht gibt. EcoFlow veröffentlicht für die DELTA 3 keinen 0–80-%-Wert; welches der beiden Geräte die 80-Prozent-Marke zuerst erreicht, ist aus Herstellerangaben nicht zu beantworten. Wir lassen die Zelle deshalb offen, statt zu raten.

Unsere Einordnung: Der Wechsel lohnt bei drei Anlässen. Erstens bei Lasten mit hohem Anlaufstrom, weil 3.600 W statt 2.700 W Spitzenleistung mehr Reserve geben. Zweitens bei geplanter Erweiterung über 3 kWh hinaus. Drittens bei sensibler Technik, für die EcoFlow unter 10 ms Umschaltzeit nennt. Wer keinen dieser Punkte braucht, findet im DELTA-2-Datencheck die Argumente für das Vorgängermodell.

DELTA 3, Jackery Explorer 1000 v2, BLUETTI Elite 100 V2 oder Anker SOLIX C1000 Gen 2 – welche passt?

Vier Geräte bedienen die 1-kWh-Klasse mit unterschiedlichen Schwerpunkten, und der ehrliche Vergleich fällt nicht zugunsten der DELTA 3 aus. Die Anker SOLIX C1000 Gen 2 nennt bei gleicher Nennkapazität 2.000 W statt 1.800 W Dauerleistung, 11,3 statt höchstens 12,5 kg, 600 statt 500 W Solar-Eingang und 49 statt 56 Minuten Netzladung. Die Jackery Explorer 1000 v2 ist mit 10,8 kg das leichteste Gerät im Feld, bleibt aber bei 1.500 W Dauerleistung. Die BLUETTI Elite 100 V2 hat mit 1.000 W den größten ausgewiesenen Solar-Eingang; die Jackery-Produktseite nennt dazu keine Max-Input-Zeile, sondern den Ladeweg 2 × 200 W Solar.

EcoFlow DELTA 3 gegen Jackery Explorer 1000 v2, BLUETTI Elite 100 V2 und Anker SOLIX C1000 Gen 2 – Herstellerangaben, Datenstand 18. September 2026. Quellen: EcoFlow-Serienseite (abgerufen 18.09.2026), ankersolix.com zur C1000 Gen 2 (abgerufen 18.09.2026), bluettipower.eu zur Elite 100 V2 (abgerufen 18.09.2026; Spitzenleistung und Zyklenangabe aus dem Tech-Specs-Block der Seite, nicht aus dem Fließtext), de.jackery.com zur Explorer 1000 v2 (abgerufen 18.09.2026; Nennkapazität und Gewicht über unseren Energiedichte-Index vom 11.09.2026, die Zyklenangabe wörtlich aus dem Abschnitt „Langlebiger LiFePO4-Akku“ der Produktseite, USV-Umschaltzeit und Solar-Ladeweg ebenfalls von der Produktseite – die vollständige Spezifikationstabelle liefert Jackery dort nur als Bild und damit nicht maschinell auslesbar). Berechnete Werte sind Nennkapazität geteilt durch Herstellergewicht.
Merkmal EcoFlow DELTA 3 Jackery Explorer 1000 v2 BLUETTI Elite 100 V2 Anker SOLIX C1000 Gen 2
Nennkapazität 1.024 Wh 1.070 Wh 1.024 Wh 1.024 Wh
AC-Dauerleistung 1.800 W 1.500 W 1.800 W 2.000 W
Spitzenleistung 3.600 W keine Herstellerangabe vorliegend 3.600 W Surge Power (zusätzlich 2.700 W „Lifting Power“) 3.000 W
Gewicht 12,5 kg (Datenblatt „≤12,5 kg“) 10,8 kg 11,5 kg (Produktseite nennt zugleich 25 lbs = 11,34 kg) 11,3 kg (24,9 lb = 11,29 kg)
Energiedichte (berechnet) 81,9 Wh/kg 99,1 Wh/kg 89,0 Wh/kg (mit 11,34 kg: 90,3) 90,7 Wh/kg
Solar-Eingang max. 500 W (11–60 V) keine Max-Input-Zeile; die Produktseite nennt den Ladeweg 2 × 200 W Solar 1.000 W 600 W (max. 60 V)
Netzladung 0–100 % 56 Minuten (1.500 W AC) 60 Minuten rund 70 Minuten (1.200 W AC) 49 Minuten (1.600 W AC)
Zyklen laut Hersteller 4.000 bis 80 % Kapazität 4.000 Ladezyklen bei 70 % Kapazität 4.000+ Zyklen bis 80 % Originalkapazität 4.000 mit mindestens 80 % Restkapazität
USV-Umschaltzeit unter 10 ms ≤ 20 ms 10 ms 10 ms
Erweiterbarkeit bis 5 kWh keine Angabe auf der Produktseite keine Angabe auf der Produktseite nein („Expandable Capacity – No“; die FAQ verweist für erweiterbare Kapazität auf die ältere C1000)
Status im Herstellershop am 18.09.2026 lieferbar (InStock) lieferbar (InStock) lieferbar (InStock) lieferbar (InStock)
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Drei Hinweise, damit die Spalten wirklich vergleichbar sind. Erstens stehen die Netzladezeiten alle auf demselben Bezugspunkt, 0 bis 100 Prozent – BLUETTI nennt zusätzlich 45 Minuten bis 80 Prozent, was gern als „schnellstes Gerät“ zitiert wird, aber eine andere Größe ist. Zweitens sind Zyklenangaben nur mit Schwelle etwas wert – und drei der vier Hersteller nennen dieselbe: EcoFlow, Anker und BLUETTI beziffern alle 4.000 Zyklen bis 80 Prozent Restkapazität. Bei BLUETTI steht die Schwelle im Tech-Specs-Block der Produktseite („4.000+ Cycles to 80% Original Capacity“), nicht im Marketingtext darüber, der nur von „over 4.000 cycles“ spricht; wer nur den Fließtext liest, hält die Schwelle fälschlich für nicht veröffentlicht. Allein Jackery weicht ab und nennt für die Explorer 1000 v2 „4000 Ladezyklen bei 70% Kapazität“ – gleiche Zyklenzahl, niedrigere Schwelle. Drittens widerspricht sich die BLUETTI-Produktseite beim Gewicht selbst (11,5 kg und 25 lbs, also 11,34 kg); wir führen beide Werte und die Spanne von 89,0 bis 90,3 Wh/kg, statt eine Genauigkeit zu behaupten, die die Quelle nicht hergibt. An der Rangfolge ändert das nichts: Die DELTA 3 hat in jeder Lesart die niedrigste Energiedichte im Feld.

Die ehrliche Entscheidungsregel: Wer Dauerleistung, Gewicht, Solar-Eingang und Ladezeit optimiert, kauft nach Datenblatt die Anker SOLIX C1000 Gen 2 – sie gewinnt in allen vier Punkten gegen die DELTA 3. Für die DELTA 3 sprechen zwei Größen: die Erweiterbarkeit auf 5 kWh, die Anker laut Produktseite nicht bietet, und die Netzladung in 56 Minuten, die im Feld nur die Anker SOLIX C1000 Gen 2 unterbietet. Die Anlaufreserve von 3.600 W gehört ausdrücklich nicht dazu: Die BLUETTI Elite 100 V2 weist denselben Surge-Wert aus – bei höherer Energiedichte und doppeltem Solar-Eingang. Und die Zyklen-Schwelle von 80 Prozent teilt sich die DELTA 3 mit Anker und BLUETTI; sie trennt sie nur von Jackery, das bei derselben Zyklenzahl 70 Prozent nennt. Geräte mit Kompressor oder Elektromotor ziehen beim Start ein Mehrfaches ihrer Dauerleistung; wer eine Kreissäge, einen Hochdruckreiniger oder eine Tauchpumpe anwerfen will, braucht genau diese Reserve – findet sie aber bei DELTA 3 und Elite 100 V2 gleichermaßen. Wer keine Anlaufspitze über 3.000 W hat, bekommt bei Anker das bessere Datenblatt. Ausführlich vergleichen wir die Marken in EcoFlow gegen Jackery und EcoFlow gegen BLUETTI.

Solar-Laden: was geht maximal?

EcoFlow nennt für die DELTA 3 und die DELTA 3 Classic einen maximalen Solar-Eingang von 500 W. Die DELTA 3 Plus verdoppelt das auf 1.000 W über zwei getrennte Eingänge mit je 500 W. Wichtiger als diese Wattzahlen sind die Ladezeiten, die EcoFlow in derselben Spezifikationszeile mitliefert: 130 Minuten für die DELTA 3 und 70 Minuten für die DELTA 3 Plus. Diese Herstellerzeiten liegen über der naheliegenden Kopfrechnung: 1.024 Wh geteilt durch 500 W ergeben 123 Minuten, geteilt durch 1.000 W 61 Minuten. Die Differenz von rund 13 Prozent bei der Plus ist kein Rundungsfehler; eine mögliche Erklärung ist der Wirkungsgrad des Ladereglers – belegt ist diese Ursache nicht, EcoFlow nennt keine. Als Regel taugt die Beobachtung ohnehin nicht, denn EcoFlow führt für die DELTA 3 auf derselben Serienseite zwei verschiedene Solar-Zeiten: Die Spezifikationszeile nennt 130 Minuten, der Beschreibungstext daneben „DELTA 3 mit 500 W MPPT lädt in 2 Stunden“ – also 120 Minuten und damit weniger als die reine Division. Wir führen die Spezifikationszeile als maßgeblich und weisen die Abweichung aus, statt sie stillschweigend aufzulösen. Für die DELTA 3 Classic steht in der Spezifikationsliste gar keine Solar-Ladezeit, in der Produktbeschreibung dagegen „In 2,5 Stunden vollständig geladen mit 500 W Solareingang“, also 150 Minuten. Auf derselben Quellenebene verglichen – Beschreibung gegen Beschreibung – sind das 150 gegen 120 Minuten: Die Classic lädt solar langsamer als die DELTA 3.

Solar-Eingänge und Solar-Ladezeiten der EcoFlow DELTA 3, DELTA 3 Plus und DELTA 3 Classic. Zeile 2 sind Herstellerangaben, Zeile 3 ist eine reine Division ohne Wirkungsgradabzug und damit ein rechnerischer Orientierungswert, kein Herstellerwert; EcoFlows eigene Beschreibungsangabe für die DELTA 3 („2 Stunden“ = 120 Minuten) liegt darunter. Alle Herstellerzeiten gelten unter EcoFlow-Bedingungen bei voller Eingangsleistung; die Netzladezeiten stehen in der Datenblatt-Tabelle weiter oben. Datenstand 18. September 2026. Quelle: EcoFlow-Produktseiten, abgerufen am 18. September 2026.
Solar-Ladeweg DELTA 3 DELTA 3 Plus DELTA 3 Classic
Solar-Eingang max. 1 × 500 W 2 × 500 W = 1.000 W 500 W
Solar-Ladezeit laut EcoFlow 130 Minuten laut Spezifikationszeile (Beschreibungstext derselben Seite: „2 Stunden“) 70 Minuten 2,5 Stunden laut Produktbeschreibung (keine Zeile in der Spezifikationsliste)
Rechnerische Untergrenze ohne Wirkungsgradabzug (1.024 Wh / Eingangsleistung) 123 Minuten 61 Minuten 123 Minuten

Beide Zeitangaben gelten bei Volleinstrahlung auf ein korrekt ausgerichtetes Panel. In der Praxis liefern faltbare Module in Deutschland über den Tag deutlich weniger, weil Einstrahlungswinkel, Temperatur und Teilverschattung die Leistung drücken. Noch wichtiger als die Wattzahl sind die Spannungs- und Stromgrenzen: Der Solareingang arbeitet laut Spezifikation im Bereich 11 bis 60 V. Ein Panel mit zu hoher Leerlaufspannung lädt nicht, auch wenn die Wattzahl passt. Prüfe im Handbuch der konkreten Variante den zulässigen Spannungsbereich und den maximalen Eingangsstrom, bevor du Module in Reihe schaltest. Grundlagen dazu stehen in Powerstation mit Solar laden, passende Module in unserem Vergleich faltbarer Solarpanels.

Bekannte Schwächen laut Datenblatt, Handbuch und fremden Tests

Schwächen benennen wir nur, wenn sie aus Herstellerunterlagen belegbar sind oder von einer namentlich genannten fremden Quelle stammen. Eigene Messungen liegen für diesen Beitrag nicht vor.

  • Energiedichte: 81,9 Wh/kg sind der niedrigste Wert der hier verglichenen 1-kWh-Modelle. Jackery Explorer 1000 v2 erreicht 99,1 Wh/kg, Anker SOLIX C1000 Gen 2 90,7 Wh/kg, BLUETTI Elite 100 V2 89,0 bis 90,3 Wh/kg je Gewichtsangabe der Produktseite.
  • Dauerleistung im Klassenvergleich: 1.800 W sind kein Spitzenwert mehr – die Anker SOLIX C1000 Gen 2 nennt bei gleicher Kapazität 2.000 W und lädt in 49 statt 56 Minuten.
  • Solar-Eingang beim Basismodell: 500 W, und laut EcoFlow 130 Minuten Ladezeit. Die 1.000 W und die 70 Minuten gibt es nur bei der DELTA 3 Plus, nicht bei DELTA 3 und Classic.
  • Lüfterbetrieb: Die oft zitierten 30 dB gelten laut EcoFlow bei 600 W Lade- oder Entladeleistung; für 1.200 W nennt der Hersteller bereits unter 40 dB. Die Spezifikationszeile endet bei 1.200 W – für höhere Lasten und für das Schnellladen mit 1.500 W AC-Eingang gibt EcoFlow in dieser Zeile keinen Wert an.
  • Die DELTA 3 Classic spart an sechs Stellen, die im Namen nicht auftauchen: Ihre Spezifikation nennt „12 V DC-Ausgang / Keine“ und „Anschluss für Zusatzbatterie / Keine“ – kein 12-V-Zubehör direkt am Gerät, keine Erweiterung, während DELTA 3 und DELTA 3 Plus laut EcoFlow auf 5 kWh wachsen. Dazu kommen zwei statt vier Steckdosen (fünf statt elf Ausgänge gesamt), mit 1 × 100 W plus 1 × 30 W die schwächste USB-C-Ausstattung der Serie (140 W pro Anschluss bietet nur die DELTA 3 Plus), „IP20 für das komplette Produkt“ gegen IP65 für das Batteriepack – für dauerhaften Außeneinsatz der wichtigere Unterschied als der Preis – sowie 3+2 statt 5 Jahre Garantie, wobei die zweiten zwei Jahre erst nach Registrierung in der EcoFlow-App verfügbar sind. In der Zeile „Lebenszyklus“ steht für die Classic nur „10 Jahre“ und keine Zyklenzahl, während EcoFlow für DELTA 3 und DELTA 3 Plus 4.000 Zyklen bis 80 Prozent Restkapazität nennt.
  • Langsames 12-V-Laden (fremde Quelle): Ein Praxisbericht von camping.ch zur DELTA 3 im Wohnmobil nennt über den Bordnetz-Anschluss nur „ca. 59 Watt Ladeleistung“ und in der Folge „mehr als 24 Stunden Ladezeit“. Wer unterwegs nachladen will, braucht Solar oder ein Ladegerät – nicht den Zigarettenanzünder.
  • Bedienung und Lieferumfang (fremde Quelle): Der ADAC führt für die DELTA 3 Plus als Schwächen „relevante Anschlüsse (KFZ/PV) sind hinten platziert“, „fummelige Tasten am Gerät“ und „PV-Ladekabel nicht im Lieferumfang“.
  • Verfügbarkeit der Varianten: Am 18. September 2026 führte der EcoFlow-Shop die Basisvarianten von DELTA 3 Plus und DELTA 3 Classic nur als Nachbestellung. Abgekündigt ist keine Variante, aber den Lieferstatus solltest du vor der Bestellung selbst prüfen.

Vor dem Kauf prüfen: vier Schritte

  1. Dauerleistung und Anlaufspitze deiner Verbraucher in Watt ermitteln und mit 1.800 W beziehungsweise 3.600 W abgleichen. Die Wettbewerber gehören unabhängig vom Ergebnis in den Vergleich: Die BLUETTI Elite 100 V2 nennt dieselben 3.600 W Spitzenleistung, die Anker SOLIX C1000 Gen 2 nennt 3.000 W.
  2. Tagesbedarf in Wattstunden berechnen und gegen die rund 870 Wh Planungsenergie stellen – nicht gegen die 1.024 Wh vom Typenschild.
  3. Solarmodul nach Spannung (11 bis 60 V), Strom und Stecker mit dem 500-W-Eingang abgleichen. Wer 1.000 W Solar-Eingang braucht, kommt nur mit der DELTA 3 Plus dorthin – die im EcoFlow-Shop am 18. September 2026 allerdings nur als Nachbestellung geführt wurde.
  4. Einsatzort und exakte Variante klären: Soll das Gerät dauerhaft draußen stehen, sind IP65 (DELTA 3, DELTA 3 Plus) und IP20 (Classic) der entscheidende Unterschied – dazu unterscheiden sich die drei Varianten bei 12-V-Ausgang, Erweiterbarkeit, Zahl der Steckdosen, USB-C-Leistung und Garantie deutlich.

Primärquellen und Datenstand

Datenstand: 18. September 2026. Technische Werte zur DELTA-3-Serie stammen ausschließlich von EcoFlow. Wettbewerbswerte stammen von den offiziellen Produktseiten von Anker, BLUETTI und Jackery, alle abgerufen am 18. September 2026; die DELTA-2-Werte aus EcoFlows Produktseite und dem Herstellervergleich „DELTA 2 vs. DELTA 3“, ebenfalls abgerufen am 18. September 2026. Alle fünf Quellen sind unten einzeln verlinkt. Maßgeblich bleibt das Handbuch des konkreten Geräts.

Häufige Fragen

Wie viele Wattstunden hat die EcoFlow DELTA 3?

Die EcoFlow DELTA 3 hat 1.024 Wh Nennkapazität. Das gilt auch für DELTA 3 Plus und DELTA 3 Classic. Nutzbar ist weniger: Mit einem Planungsfaktor von 85 Prozent bleiben rund 870 Wh an der Steckdose, und der ADAC hat an der DELTA 3 Plus 935 Wh am Wechselstromausgang und 898 Wh am Gleichstromausgang gemessen. Wechselrichterverluste, Eigenverbrauch der Elektronik und die untere Abschaltgrenze kosten Energie. Für eine 100-W-Last ergibt das rechnerisch rund 8,7 Stunden mit 870 Wh und rund 9,4 Stunden mit 935 Wh. Erweitern lässt sich die DELTA 3 laut EcoFlow auf bis zu 5 kWh, die DELTA 3 Classic laut Spezifikation nicht.

Wie lange lädt die EcoFlow DELTA 3 an der Steckdose?

EcoFlow nennt für die DELTA 3 und die DELTA 3 Plus 56 Minuten von 0 auf 100 Prozent bei einem AC-Eingang von 1.500 W. Für die DELTA 3 Classic gibt der Hersteller 45 Minuten bis 80 Prozent und 60 Minuten bis 100 Prozent bei maximal 1.400 W an. Das sind Laborangaben des Herstellers unter dessen Bedingungen. Ein Praxisbericht von camping.ch kommt der Angabe nahe und nennt „Von 0 auf 100% in einer Stunde“ bei 1.470 W Ladeleistung. Bei kaltem Akku, hoher Umgebungstemperatur oder gleichzeitiger Entnahme dauert es länger.

Was ist der Unterschied zwischen DELTA 3, DELTA 3 Plus und DELTA 3 Classic?

Die Kapazität ist identisch: 1.024 Wh bei allen drei Varianten, ebenso 1.800 W AC-Dauerleistung und 3.600 W Spitzenleistung. Die DELTA 3 Plus hat zwei Solareingänge mit zusammen 1.000 W und bietet USB-C mit 2 × 140 W. Die DELTA 3 bietet 500 W Solar und 2 × 100 W USB-C. Die DELTA 3 Classic ist die günstigste Sparvariante: Ihre Spezifikation nennt keinen 12-V-Autoausgang, keinen Anschluss für eine Zusatzbatterie, nur zwei statt vier Steckdosen, IP20 statt IP65 und 3+2 statt 5 Jahre Garantie.

Kann die EcoFlow DELTA 3 einen Kühlschrank betreiben?

Ja, sofern Dauer- und Anlaufleistung des Geräts unter 1.800 W beziehungsweise 3.600 W bleiben. Ein Haushaltskühlschrank zieht im Mittel über den Tag rund 80 W, weil der Kompressor taktet. Aus rund 870 Wh Planungsenergie ergeben sich damit rechnerisch etwa 10,9 Stunden; mit dem Netto-Wert von 935 Wh, den der ADAC an der DELTA 3 Plus gemessen hat, wären es rund 11,7 Stunden. Der reale Wert hängt von Türöffnungen, Umgebungstemperatur und Gerätealter ab. Details stehen in unserem Ratgeber zur Powerstation für den Kühlschrank.

Wie viel Solarleistung nimmt die EcoFlow DELTA 3 an?

Maximal 500 W bei DELTA 3 und DELTA 3 Classic, maximal 1.000 W über zwei Eingänge bei der DELTA 3 Plus. EcoFlow nennt dazu die Ladezeiten 130 Minuten für die DELTA 3 und 70 Minuten für die Plus. Entscheidend ist nicht nur die Wattzahl: Der Eingang arbeitet im Bereich 11 bis 60 V, und der maximale Eingangsstrom steht im Handbuch. Ein Modul mit zu hoher Leerlaufspannung lädt nicht, selbst wenn die Nennleistung passt.

Welche Probleme können bei der EcoFlow DELTA 3 auftreten?

Drei Punkte werden in fremden Tests und Praxisberichten regelmäßig genannt. Erstens das langsame Laden über den 12-Volt-Bordnetzanschluss: Ein Praxisbericht von camping.ch zur DELTA 3 im Wohnmobil kommt dabei auf „ca. 59 Watt Ladeleistung“ und „mehr als 24 Stunden Ladezeit“ für eine vollständige Ladung. Zweitens die Ergonomie: Der ADAC-Test der DELTA 3 Plus führt als Schwächen „relevante Anschlüsse (KFZ/PV) sind hinten platziert“ und „fummelige Tasten am Gerät“. Drittens der Lieferumfang: Laut ADAC ist das „PV-Ladekabel nicht im Lieferumfang“. Ein Ausfallrisiko sind diese Punkte nicht: Der ADAC vergibt an der DELTA 3 Plus für die Sicherheit die Note 1,0 – diese Teilnote geht allerdings mit 0 Prozent in die Gesamtnote ein und ist beim ADAC ein Ausschlusskriterium, kein Notenbestandteil. Die Gesamtnote 2,1 der DELTA 3 Plus speist sich aus Handhabung (35 Prozent, 2,4), Funktion (35 Prozent, 2,1) und Ausstattung (30 Prozent, 1,9). Eigene Messungen liegen uns nicht vor.

Ist dieser Beitrag ein eigener Test der DELTA 3?

Nein. Dieser Beitrag ist ein Datencheck auf Basis offizieller EcoFlow-Angaben und des Herstellerhandbuchs. Eigene Laufzeit-, Wirkungsgrad- oder Lautstärkemessungen liegen nicht vor und werden auch nicht behauptet. Alle Laufzeiten sind gerechnete Planungswerte, entweder mit dem Faktor 0,85 oder mit dem vom ADAC gemessenen Netto-Wert von 935 Wh, und als solche gekennzeichnet. Wo wir Messwerte oder Praxiserfahrungen zitieren, stehen Quelle, Gerätevariante und Abrufdatum dabei – namentlich der ADAC-Test der DELTA 3 Plus und der Wohnmobil-Praxisbericht von camping.ch. Der Datenstand dieser Seite ist der 18. September 2026.

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Diese Beiträge führen den Datencheck weiter – von der Wattklasse über den Solar-Eingang bis zur Dimensionierung. Die große Schwesterklasse der DELTA 3 ist die EcoFlow DELTA Pro 3 mit 4.096 Wh.

FS

Florian Schröder

Gründer & Chefredakteur von Powerstation Helden. Florian strukturiert datenbasierte Vergleiche und Kaufberatungen rund um Powerstations, Solargeneratoren und mobile Stromversorgung. Empfehlungen beruhen auf Herstellerunterlagen, technischen Daten, Kompatibilitätsprüfungen und nachvollziehbaren Anwendungsszenarien. Eigene Praxistests werden ausdrücklich als solche gekennzeichnet.

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